Michelin
Kempa & Michelin – Die Kooperation
Es war dieser eine Anruf von Michelin in der Firmenzentrale in Balingen, mit dem alles begann. Bereits die ersten Gespräche zeigten positive Vorzeichen. Auch weil allen Beteiligten schnell klar war: Hier kann etwas Großes entstehen. Die Geschichte nahm ihren Lauf. Das Ergebnis? Eine revolutionäre Schuhgeneration.
Kempa & Michelin – Die Kooperation
Unsere Anforderungen für unsere Handballschuh-Sohlen sind denen der Reifenherstellung sehr ähnlich: optimaler Grip bei geringst möglichem Abrieb. Und somit war die gemeinsame Entwicklungsbasis auch schnell gefunden, denn für uns und Michelin galt eines von Anfang an: Es ging uns nicht um eine oberflächliche Markenanbringung an einer Gummisohle. Unsere Kooperation sollte tiefgründig und echt sein und von Anfang an konkrete Entwicklungsziele verfolgen, die dem Spieler dienen. Unser gemeinsamer Fokus lag deshalb von Beginn an auf dem besten Verhalten der Sohle bei professionellen Spielbedingungen. Zusätzlich aber auch auf der Langlebigkeit der Schuhsohle.
Zusammen mit führenden Entwicklern von Michelin haben wir eine Sohlenbeschaffenheit erarbeitet, die die beste Synergie zwischen unseren Unternehmen widerspiegelt.
Das, was zu Beginn so weit weg voneinander schien, wurde immer präziser, immer konkreter und letztlich – wahr. Die Zusammenarbeit reichte vom Produktdesign, insbesondere in Punkto Sohle, über die gemeinsame Entwicklung der Gummirezeptur bis hin zur einvernehmlichen Auswahl der Produzenten. Hand in Hand auf dem Weg zum Erfolg.
Das Ergebnis?
Eine Kempa-Schuhgeneration in Kooperation mit Michelin. Die Antwort auf die harten Anforderungen des Handballsports.
Wie konnte der Grip verbessert werden?
Die neue Michelin Gummirezeptur bietet die optimale Balance. Stark genug um die absolute Kontrolle über deine Schritte zu haben, und dennoch nicht zu stark, um deine Gelenke und Knochen zu gefährden. Noch eine Besonderheit? Die Sohlenbeschaffenheit. Denn sie sorgt dafür, dass sich der Staub auf dem Hallenboden schwerer in den Poren einfangen kann.
Der Effekt?
Die Sohle bleibt noch länger griffig! Wie sich die Sohle in Punkto Abrieb verändern konnte? Die Langlebigkeit konnte verdoppelt* werden! (*gemäß Labortests des CTC in Lyon). Wie man das herausfindet? Einfach ausprobieren.
"Für eine geniale Weiterentwicklung braucht man kein Glück, sondern Wille, Ausdauer und klare Ziele. Das galt auch für die Zusammenarbeit mit Kempa. Nach der mehr-monatigen Zusammenarbeit und der Vielzahl an intensiven Entwicklungsphasen haben wir gemeinsam mit Kempa die festgelegten Ziele für 2011 übertroffen. Aber nicht aufgrund von Glück. Hingabe und Engagement haben eine unvergleichbare Handballschuhgeneration geschaffen. Kempa kümmerte sich vorrangig um die Schuhkonstruktion, wir bei Michelin um die Sohle.“
(Dave Burt, ehem. Chefentwickler bei Michelin)



